Wichtiger Etappensieg für das Südtiroler Ehrenamt: Der Ministerrat in Rom hat am Montag entschieden, das neue Landesgesetz zum Ehrenamt nicht anzufechten. Dies teilte die zuständige Landesrätin Rosmarie Pamer am heutigen Dienstag in der Sitzung der Landesregierung mit. Die Entscheidung aus Rom gibt grünes Licht für die Einrichtung eines eigenen Landesverzeichnisses für ehrenamtliche Organisationen.
„Dies ist positiv und wichtig für unser Ehrenamt“, betonte Landesrätin Pamer. Mit dem neuen Landesverzeichnis soll eine lokale, unbürokratischere Alternative zum staatlichen Einheitsregister (RUNTS) geschaffen werden. Die Landesrätin zeigte sich zuversichtlich, dass das neue Verzeichnis wie geplant bis Ende des Jahres 2025 in Betrieb gehen kann. Derzeit werden die notwendigen Durchführungsverordnungen ausgearbeitet, während die Südtiroler Informatik AG die technische Umsetzung vorbereitet.
Eine letzte Hürde muss jedoch noch genommen werden: die Regelung der Vermögensübertragung für Vereine, die vom staatlichen in das neue Landesverzeichnis wechseln wollen. „Wir arbeiten hier aktiv an einer Lösung“, berichtete Pamer. Man prüfe derzeit, ob dies über eine Durchführungsbestimmung oder eine Anpassung im gesamtstaatlichen Kodex des Dritten Sektors geregelt werden kann. Trotz dieses offenen Punktes ist die Entscheidung aus Rom ein entscheidender Schritt zur Stärkung der Südtiroler Vereinswelt.




















