Unterland/Überetsch – Mit einer groß angelegten Razzia gehen die Carabinieri seit dem 7. November 2026 gegen Einbrüche im Unterland und Überetsch vor. Dutzende Einsatzkräfte der Carabinieri-Kompanie Neumarkt durchkämmen das Gebiet, unterstützt vom Carabinieri-Hubschraubergeschwader Bozen und der Carabinieri-Hundeführerstaffel Leifers, wie das Landeskommando Bozen der Carabinieri mitteilte. Koordiniert wird der Einsatz vom Landeskommando in Bozen.
Parkplätze an Ausflugszielen besonders im Blick
An mehreren Stellen im Gebiet wurden Kontrollposten an Hauptverkehrsachsen und neuralgischen Punkten eingerichtet. Besonderes Augenmerk galt laut Mitteilung touristisch und freizeitmäßig genutzten Flächen, die erfahrungsgemäß häufig von Einbrüchen in geparkte Fahrzeuge betroffen sind. Dazu zählen Parkplätze am Kalterer See, in Kastelbell und Kastelklar, das Seengebiet rund um Kaltern, die Bereiche Kuchlweg und das Biotop Kaltern, der Mückenpass sowie ein Parkbereich entlang der Staatsstraße 48 im Gemeindegebiet von Auer und die Anlage bei Castel Feder.
Automatische Kennzeichenerkennung als technische Stütze
Neben dem Bodeneinsatz und dem Hubschrauber setzten die Carabinieri auf Videoüberwachung und automatische Kennzeichenlesegeräte, die vom Bezirksgemeinschaft Überetsch-Unterland sowie von einzelnen Gemeindeverwaltungen bereitgestellt werden. Damit ließen sich Fahrzeuge und Personen auf den Verbindungsstraßen zwischen den Gemeinden gezielt überprüfen. Die Aktion war auch auf Wohngebiete ausgerichtet, um Wohnungseinbrüche zu verhindern. Die Carabinieri-Kompanie Neumarkt kündigte an, die verstärkten Kontrollen in den kommenden Wochen fortzusetzen, insbesondere mit Blick auf die Jahreswechselzeit, in der das Risiko von Einbrüchen erfahrungsgemäß steigt. Personen, die Verdächtiges beobachten, werden gebeten, den Notruf 112 zu verständigen.




















