Urlaub in Apulien
Weiße Trulli mit Kegeldächern, Barockfassaden aus honigfarbenem Stein und Klippenbäder über türkisblauem Wasser: Apulien (italienisch Puglia) ist der „Absatz“ des italienischen Stiefels – rund 19.500 km² groß, mit etwa 800 Kilometern Küste an Adria und Ionischem Meer. Hauptstadt ist Bari, die Trulli von Alberobello zählen seit 1996 zum UNESCO-Welterbe. Kaum eine Region Italiens vereint so viel Meer, Architektur und Kulinarik auf so flachem, sonnigem Land.
Auf dieser Seite findest du alle Apulien-Artikel von italien.news im Überblick: vom Bari-Reiseführer über die Barockstadt Lecce und die Trulli von Alberobello bis zum Klippenort Polignano a Mare. Dazu bekommst du die wichtigsten Fakten, Unterkünfte und Antworten auf häufige Fragen – laufend aktualisiert.
Apulien auf einen Blick
Apulien liegt im Südosten Italiens und bildet den „Absatz“ des Stiefels zwischen Adria und Ionischem Meer. Hauptstadt ist Bari, die bekanntesten Ziele sind Lecce, Alberobello, Polignano a Mare, Ostuni und Gallipoli.
Du erreichst die Region über die A14 Adriatica bis Bari, mit der Bahn bis Bari Centrale oder Lecce.
Stand: August 2026 · Flächen- und Bevölkerungsangaben gerundet.
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Top Unterkünfte in Apulien

Welche Orte in Apulien lohnen sich?
Die Kurzfassung: Im Norden wartet der wilde Gargano, im Zentrum das Valle d’Itria mit seinen weißen Dörfern, im Süden der Salento mit Barock und Badebuchten.
- Bari und die Adriaküste: In Bari Vecchia rollen Frauen vor der Haustür Orecchiette, in der Basilica di San Nicola ruhen die Gebeine des heiligen Nikolaus. Südlich davon: Polignano a Mare auf 20 Meter hohen Klippen und der Fischerhafen von Monopoli.
- Valle d’Itria: Alberobello zählt rund 1.500 Trulli, dazu kommen das kreisrunde Locorotondo und die „weiße Stadt“ Ostuni auf ihrem Hügel über dem Olivenmeer.
- Salento: Lecce gilt als „Florenz des Südens“, Otranto liegt an Italiens östlichstem Punkt, und Gallipoli verbindet Altstadtinsel und Stadtstrand am Ionischen Meer.
- Gargano: Peschici thront auf einer über 90 Meter hohen Kalksteinklippe, dazu locken Vieste, der Wallfahrtsort Monte Sant’Angelo und vorgelagert die Isole Tremiti.
Was macht Apulien so besonders?
Apulien ist Italiens Land der Olivenbäume: Rund 60 Millionen Exemplare stehen in der Region, viele davon jahrhundertealt und knorrig wie Skulpturen. Dazwischen erzählen die Trulli – ohne Mörtel aufgeschichtete Steinhäuser mit Kegeldach – von bäuerlicher Baukunst; in Alberobello stehen sie so dicht, dass die UNESCO das Ensemble 1996 zum Welterbe erklärte.
Dazu kommt der Stein selbst: Aus dem weichen, honigfarbenen Pietra leccese schnitzten Bildhauer die überbordenden Fassaden des Lecceser Barock, allen voran die Basilica di Santa Croce. Unter der Erde geht es weiter – die Tropfsteinhöhlen von Castellana Grotte reichen rund drei Kilometer in den Karst, an der Küste wartet die Grotta Zinzulusa. Und über allem schwebt das Rätsel des achteckigen Castel del Monte, das Stauferkaiser Friedrich II. um 1240 auf die Murge-Hochebene setzte.
Welche Aktivitäten lohnen sich in Apulien?
An rund 800 Kilometern Küste hat jeder sein Revier: Schnorchler steigen in den Naturpool der Grotta della Poesia bei Roca Vecchia, Badeurlauber wechseln zwischen den Sandstränden des Ionischen Meeres und den Felsbuchten der Adria. Wanderer finden im Nationalpark Gargano die Foresta Umbra, deren alte Buchenwälder zum UNESCO-Naturerbe gehören. Radfahrer rollen über flache Landstraßen durchs Valle d’Itria von Trullo zu Trullo, Golfer spielen auf Plätzen wie San Domenico Golf direkt am Meer – mehr dazu in der Golf-Sektion oben. Bootstouren führen zu den Grotten des Gargano und zu den Isole Tremiti.
Was solltest du in Apulien essen und trinken?
Apuliens Cucina povera macht aus wenig viel: Orecchiette con cime di rapa (Öhrchennudeln mit Stängelkohl) sind das Signaturgericht, dazu kommen cremige Burrata aus Andria, knusprige Taralli und die Focaccia barese. Die Region presst rund 40 Prozent des italienischen Olivenöls – du schmeckst es in jedem Gericht. Im Glas landen kräftige Rotweine: Primitivo di Manduria und Negroamaro aus dem Salento, als Rosé der Chiaretto-ähnliche Rosato. Zum Abschluss ein Pasticciotto, das mit Creme gefüllte Mürbeteiggebäck aus Lecce.
Welche Events lohnen sich in Apulien?
Anfang Mai holt Bari bei der Festa di San Nicola (7. bis 9. Mai) die Reliquien seines Stadtheiligen mit Prozessionen zu Wasser und zu Land ab. Ende August tanzt der Salento: Beim Abschlusskonzert der Notte della Taranta in Melpignano feiern weit über 100.000 Besucher die Pizzica. Der Karneval von Putignano zählt mit Wurzeln im Jahr 1394 zu den ältesten Europas, und bei den Patronatsfesten des Salento verwandeln kunstvolle Luminarie-Lichtbögen ganze Ortskerne in Lichtermeere.
Apulien belohnt jede Jahreszeit – mit Badewetter bis in den Oktober und leeren Altstädten im Winter. Stöbere durch die Artikel-Übersicht oben und stell dir deine Route vom Gargano bis nach Santa Maria di Leuca zusammen.

FAQ - Häufig gestellte Fragen zu Apulien

Video: Apulien, Italien
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Quellen und weiterführende Infos
- Regione Puglia – offizielles Regionalportal (abgerufen August 2026)
- Viaggiare in Puglia – offizielles Tourismusportal der Region (abgerufen August 2026)
- ISTAT – Demografia in cifre – Bevölkerungsdaten der italienischen Statistikbehörde (abgerufen August 2026)
- UNESCO World Heritage – Italien – Welterbestätten in Apulien, darunter Alberobello und Castel del Monte (abgerufen August 2026)



































