Knapp eineinhalb Jahre vor den Olympischen Winterspielen Mailand-Cortina 2026 hat die Südtiroler Landesregierung die Weichen für die Biathlon-Bewerbe in Antholz neu gestellt. Auf ihrer Sitzung am heutigen Dienstag wurde die Austragung der Wettkämpfe offiziell als „Großereignis von Landesinteresse“ klassifiziert. Dieser rechtliche Schritt bündelt die Verantwortung für die Genehmigung und Sicherheit von Veranstaltungen direkt bei der Landesführung.
Der auf Antrag von Landeshauptmann und Bevölkerungsschutzlandesrat Arno Kompatscher gefasste Beschluss bedeutet, dass die Zuständigkeit für die Genehmigung öffentlicher Veranstaltungen im Rahmen der Spiele dem Landeshauptmann obliegt. Eine landesweite Kommission wird die Veranstaltungsorte prüfen und Gutachten erstellen. Dies soll eine einheitliche, koordinierte und sichere Abwicklung der zahlreichen Events rund um die Wettkämpfe gewährleisten. „Wir wollen, dass dieses Ereignis eine globale Feier darstellt, die die Nachhaltigkeit und den Schutz unserer Landschaft im Blick hat“, betonte Kompatscher.
Durch die neue Einstufung kann die Agentur für Bevölkerungsschutz alle notwendigen Maßnahmen ergreifen, um die Sicherheit während der Spiele zu garantieren. Gleichzeitig wird es dem Land möglich, Veranstaltungen in den umliegenden Gemeinden zentral zu genehmigen. Eine Ausnahme bildet die Gemeinde Rasen-Antholz, die für Events auf ihrem eigenen Territorium weiterhin zuständig bleibt.




















