Bei strahlendem Sommerwetter empfing Landeshauptmann Arno Kompatscher am Mittwoch Staatspräsident Sergio Mattarella auf Schloss Prösels in Völs am Schlern. Begleitet von ihren Familien nutzten beide die Gelegenheit für einen intensiven und zugleich freundschaftlichen Austausch. Mattarella verbringt derzeit seinen Sommerurlaub in der Alpini-Logistikbasis „Villa Ausserer” in Seis am Schlern. Er zeigte sich begeistert von der Landschaft und der Kultur des Schlerngebiets.
Im Mittelpunkt der Gespräche standen aktuelle politische Entwicklungen auf staatlicher, europäischer und globaler Ebene. Besonders wichtig war die Analyse der lokalen Situation in Südtirol und die Frage, wie soziale, wirtschaftliche und ökologische Herausforderungen effektiv gemeistert werden können. Ein zentrales Thema war die Weiterentwicklung der Südtirol-Autonomie einschließlich des Verfassungsgesetzentwurfs zur Reform des Autonomiestatuts.
Fokus auf Minderheitenschutz
Kompatscher berichtete zudem von der geplanten Kooperation mit den Vereinten Nationen für ein „Dokumentationszentrum für Minderheitenschutz“, das im neuen Bibliothekszentrum in Bozen entstehen soll. Staatspräsident Mattarella habe großes Interesse an diesem Projekt gezeigt, das international Maßstäbe setzen könnte.
Zum Abschluss des Treffens brachte der Landeshauptmann seine Freude darüber zum Ausdruck, dass sich Mattarella und seine Familie in Südtirol wohlfühlen. Er wünschte dem Präsidenten erholsame Tage in den Bergen und äußerte die Hoffnung auf eine weiterhin konstruktive Zusammenarbeit zwischen Rom und Bozen.





















