Eine schockierende Gewalttat hat die ligurische Hafenstadt La Spezia erschüttert. Am heutigen Mittwochmorgen hat ein 57-jähriger Mann seine 54-jährige Ex-Frau getötet. Der Femizid ereignete sich in einer Villa in der Via Genova, in der die Frau als Hausangestellte tätig war. Besonders tragisch: Gegen den Täter bestand bereits ein gerichtlich angeordnetes Näherungsverbot, das ihn von seinem Opfer hätte fernhalten sollen.
Der tödliche Hinterhalt am Arbeitsplatz
Der Notruf aus der Villa ging gegen 11 Uhr bei den Behörden ein. Nach ersten Rekonstruktionen war das Opfer gerade mit der Hausbesitzerin bei Reinigungsarbeiten, als der Ex-Mann plötzlich auftauchte. Der 57-Jährige, der in der Nähe wohnt, verschaffte sich Zutritt zum Haus. Es wird vermutet, dass es zu einem heftigen Streit kam, in dessen Verlauf der Mann ein Messer zückte und mit drei Stichen auf seine ehemalige Partnerin einstach. Für die 54-jährige Frau kam jede Hilfe zu spät; die alarmierten Rettungskräfte konnten nur noch ihren Tod feststellen. Eine Zeugin, die den Vorfall miterlebte, alarmierte umgehend die Polizei.
Flucht und Geständnis
Nach der Tat flüchtete der Mörder zunächst vom Tatort. Auf seiner Flucht entledigte er sich der Tatwaffe. Rund eine Stunde später endete sein Versuch, sich der Verantwortung zu entziehen: Er stellte sich den Carabinieri in der nahegelegenen Ortschaft Ceparana und gestand die Tat. Der zuständige Staatsanwalt und die Ermittler der Provinzkommandantur der Carabinieri haben umgehend die Ermittlungen am Tatort aufgenommen, um den genauen Tathergang zu klären. Der Fall wirft erneut ein Schlaglicht auf die Unzulänglichkeit von Schutzmaßnahmen bei häuslicher Gewalt.




















