Hoch über den Dächern der Landeshauptstadt Bozen wurde am 15. August, dem Hoch unser Frauentag (Mariä Himmelfahrt), eine liebgewonnene Tradition zelebriert: der Kohlerer Kirchtag. Das Fest, das auf eine fast 280-jährige Geschichte zurückblickt, vereinte auch in diesem Jahr wieder feierliche Momente mit geselligem Beisammensein und zog Einheimische wie Gäste gleichermaßen an.
Gelebte Tradition mit prominenten Gästen
Den Auftakt der Feierlichkeiten bildete eine festliche Feldmesse, die von Feuerwehrkaplan Pater Reinald Romaner zelebriert wurde. Zahlreiche Abordnungen der umliegenden Feuerwehren sowie die Schützenkompanie Bozen nahmen am Gottesdienst teil. Die Musikkapelle Vilpian sorgte für die musikalische Umrahmung, während die Schützenkompanie mit einer Ehrensalve für einen Höhepunkt der Zeremonie sorgte.
Unmittelbar im Anschluss an die Messe richteten prominente Festredner ihre Grußworte an die Besucher, allen voran der Organisator des Kohlerer Kirchtags Löschzugkommandant Hannes Zelger, Landesfeuerwehrpräsident Martin Künig, der Kommandant der Berufsfeuerwehr Bozen, Florian Alber, sowie Bozens Vizebürgermeister Stephan Konder und Landesrat Luis Walcher.
Nach den offiziellen Ansprachen leitete die Musikkapelle Vilpian mit einem zünftigen Konzert zum weltlichen Teil des Kohlerer Kirchtag über. Für die stimmungsvolle Unterhaltung am Nachmittag und Abend sorgten die Unterlandler Schuhplattler und die Gruppe Carreras.
Ein Fest mit bewegter Geschichte
Die Wurzeln des Kohlerer Kirchtags reichen bis ins Jahr 1744 zurück. Ein Meilenstein in der Entwicklung war das Jahr 1908, als mit der Kohlerer Bahn die erste Personenseilschwebebahn der Welt eröffnet wurde. Nach den Kriegsjahren erlebte das Fest ab 1966 eine Renaissance und hat sich heute wieder als fester Termin im Bozner Veranstaltungskalender etabliert, der seine Gäste mit einer einzigartigen Mischung aus Tradition, Geselligkeit und atemberaubender Aussicht begeisterte.





















