Die Staatspolizei in Bozen hat eine Bilanz ihrer verstärkten Kontrollen rund um den Feiertag Ferragosto (15. August) gezogen. Auf Anordnung von Polizeichef Giuseppe Ferrari wurden zahlreiche Einsätze zur Prävention und Bekämpfung von Kriminalität durchgeführt, die zu mehreren Anzeigen und der Identifizierung von insgesamt 131 Personen führten.
Fokus auf Problemzonen und Bürgermeldungen
Die Kontrollen konzentrierten sich auf bekannte neuralgische Punkte der Stadt, darunter der Domplatz, der Zillerplatz und der Park der Religionen. Ziel war es, jegliche Form von Illegalität proaktiv zu unterbinden. Die Staatspolizei betonte, dass ein wesentlicher Teil der erfolgreichen Einsätze auf Hinweise aus der Bevölkerung zurückzuführen sei, was die gute Zusammenarbeit mit den Bürgern unterstreiche. Im Zuge der Überprüfungen wurden auch sechs polizeibekannte Personen wegen verschiedener Vergehen, wie der Missachtung von Ausweisverpflichtungen, zur Anzeige gebracht.
Gezielte Einsätze gegen Hausfriedensbruch und Diebstahl
Die Sondereinheit „Squadra Volante“ war mehrfach im Einsatz. So rückten die Beamten am Donnerstagmorgen nach einem Anwohnerhinweis in die Parmastraße aus, wo sich mehrere Personen im Treppenhaus eines Wohngebäudes unrechtmäßig aufhielten. Die Polizei räumte den Bereich und übergab ihn wieder den Bewohnern. Vier marokkanische Staatsangehörige wurden zur Identifizierung auf die Quästur gebracht und angezeigt. Am Feiertag selbst standen mehrere Supermärkte im Fokus, aus denen Diebstahlsversuche gemeldet wurden. Alle Taten konnten von der Polizei noch vor Ort vereitelt werden. Unter den Tätern befand sich ein tunesischer Staatsbürger, der im Besitz eines Springmessers war und wegen schweren Diebstahls angezeigt wurde, sowie ein ukrainischer Staatsangehöriger, dem versuchter schwerer Diebstahl zur Last gelegt wird.




















