Ein perfekter Geburtstag für die Nummer eins der Tenniswelt: Jannik Sinner hat am Samstag, seinem 24. Geburtstag, das Finale des ATP-Masters-1000-Turniers in Cincinnati erreicht. Der Südtiroler Titelverteidiger setzte sich im Halbfinale nach einer konzentrierten Leistung mit 7:6 (4) und 6:2 gegen den Franzosen Terence Atmane durch. Damit steht Sinner zum vierten Mal in den letzten vier Masters-Turnieren im Endspiel.
Enger erster Satz und eine nette Geste
Vor dem Match sorgte Atmane für eine sympathische Szene, als er dem Geburtstagskind Sinner im Spielertunnel eine Pokémon-Karte als Geschenk überreichte. Der erste Satz war von extrem starken Aufschlagleistungen beider Spieler geprägt, sodass es zu keinem einzigen Breakball kam. Die Entscheidung musste folgerichtig im Tiebreak fallen. Hier bewies Sinner seine Klasse, gewann mit 7:4 und legte damit den wichtigen Grundstein für den Sieg.
Kurze Schwächephase und dominanter Abschluss
Zu Beginn des zweiten Satzes erlebte Sinner einen kurzen, schwierigen Moment und schien mit leichten Atemproblemen zu kämpfen. Doch der Weltranglistenerste fing sich schnell wieder, schaffte das entscheidende Break zur 3:1-Führung und ließ seinem Gegner danach keine Chance mehr. Nach nur 1 Stunde und 26 Minuten Spielzeit verwandelte er den Matchball souverän zum 6:2.
Im Finale am Montag kämpft Sinner um die erfolgreiche Titelverteidigung und trifft auf den Gewinner der Partie zwischen dem Spanier Carlos Alcaraz und dem Deutschen Alexander Zverev.




















