Beim Bau der 3,36 Kilometer langen Umfahrung von Kastelbell wurde ein entscheidender Meilenstein erreicht: Ende Juli erfolgte der Durchbruch des letzten von insgesamt vier Fluchtstollen. Damit sind die Vortriebsarbeiten an dem Vinschger Großprojekt abgeschlossen und die finale Bauphase kann beginnen.
Nachdem die Hauptröhre des Tunnels bereits im März durchstochen wurde, markiert der letzte Durchbruch nun das Ende der komplexen Grabungsarbeiten. „Ein weiterer Schritt nach vorne für die Umfahrung von Kastelbell“, betonte Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider. Das Projekt diene dazu, die lokale Verkehrssituation nachhaltig zu verbessern und gleichzeitig den landschaftlichen Wert der Gegend zu bewahren.
Auch an anderer Stelle schreiten die Bauarbeiten zügig voran: Das Westportal wurde kürzlich betoniert und die Gestaltung der Tunneleinfahrten orientiert sich an den terrassierten Steinmauern der umliegenden Weinberge. Im Tunnelinneren sind bereits große Teile der Gehsteige errichtet.
Laut Landesamt für Straßenbau West stehen nun die Abschlussarbeiten im Fokus. „Die ersten Asphaltierungsarbeiten werden im September in Angriff genommen“, kündigte Amtsdirektor Johannes Strimmer an. Bereits im Oktober soll mit dem Abbau des Hauptbaustellengeländes und der Wiederherstellung der Obstwiesen begonnen werden. Die lang ersehnte Verkehrsentlastung für Kastelbell rückt damit immer näher.




















