Südtirol macht einen wichtigen Schritt in Richtung einer bürgerfreundlicheren Verwaltung. Der Landtag hat heute einen Antrag von Paul Köllensperger (Team K) verabschiedet, der das „Once-Only“-Prinzip festschreibt. Das bedeutet, dass Bürger und Unternehmen ihre Daten in Zukunft nur noch einmal an die öffentliche Verwaltung übermitteln müssen. Wiederholte Abgaben und unnötiger bürokratischer Aufwand sollen somit der Vergangenheit angehören.
Paul Köllensperger zeigte sich erfreut über die Annahme des Antrags: „Das ist ein konkreter Schritt hin zu einer effizienteren, modernen und bürgernahen Verwaltung.“ Der Beschluss verpflichtet die verschiedenen Abteilungen der Landesverwaltung, bestehende Hindernisse bei der Umsetzung dieses Prinzips zu identifizieren und zu beseitigen. Dazu gehört insbesondere die Schaffung der notwendigen IT-Voraussetzungen wie die digitale Vernetzung der Datenbanken.
Köllensperger betonte, dass das „Once-Only“-Prinzip ein Grundpfeiler intelligenter Digitalisierung und bürokratischer Vereinfachung sei. Er unterstrich die Notwendigkeit einer koordinierten Zusammenarbeit innerhalb der Verwaltung und die Überwindung technologischer und organisatorischer Barrieren. Nur so könne eine echte Qualitätssteigerung im öffentlichen Dienst erreicht werden. Mit diesem Vorhaben soll der Alltag für die Bevölkerung und die Unternehmen in Südtirol deutlich erleichtert und die Effizienz der Verwaltung gesteigert werden.
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