Südtirols Familien sollen künftig eine bessere finanzielle Unterstützung erhalten. Der Landtag hat kürzlich dem Antrag des Team K zugestimmt, die Auszahlungsbeträge und Schwellenwerte für das Landeskindergeld und das Landesfamiliengeld an die Inflation anzupassen. Dies wurde im Rahmen des Nachtragshaushalts genehmigt.
Die Team-K-Abgeordnete Maria Elisabeth Rieder zeigte sich erfreut über die Entscheidung. Sie betonte die Dringlichkeit der Maßnahme und wies darauf hin, dass die Anzahl der Berechtigten für das Landeskindergeld im Jahr 2024 um 4,8 Prozent gesunken ist. Dies sei nicht nur auf die rückläufige Geburtenrate zurückzuführen, sondern auch darauf, dass immer mehr Familien aufgrund inflationsbedingter Lohnanpassungen ihren Anspruch auf diese Leistungen ganz oder teilweise verlieren. Angesichts der hohen Lebenshaltungskosten in Südtirol stelle dies eine zunehmende Belastung für viele Familien dar.
Mit der nun beschlossenen Anpassung soll sichergestellt werden, dass die Familienleistungen auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten eine angemessene Unterstützung bieten. Rieder hob hervor, dass die finanzielle Hilfe damit besser auf die tatsächlichen Bedürfnisse der Südtiroler Familien abgestimmt werde und niemand aufgrund bürokratischer Hürden oder knapp überschrittener Schwellenwerte benachteiligt werde. Sie unterstrich die Notwendigkeit einer raschen Umsetzung, da Familien angesichts der hohen Lebenshaltungskosten mehr denn je auf diese Unterstützung angewiesen sind.




















