Das lange Warten an der Ampel auf der Töll hat endlich ein Ende. Am 7. August wurde die neue Rad- und Fußgängerunterführung offiziell für den Verkehr freigegeben. Das 2,4 Millionen Euro teure Bauwerk soll den Verkehrsfluss auf der viel befahrenen Vinschger Staatsstraße (SS 38) verbessern und die Sicherheit für Radfahrer und Fußgänger erhöhen.
Landesrat Daniel Alfreider schaltete gemeinsam mit den Bürgermeistern der umliegenden Gemeinden symbolisch die alte Ampelanlage ab. „Gerade auf den meist befahrenen Straßen unseres Landes ist es wichtig, einen effizienten Verkehrsfluss herzustellen, um Staus zu vermeiden“, betonte Alfreider. Die neue, fünf Meter breite Unterführung ermöglicht es Radfahrern und Fußgängern, die Staatsstraße sicher zu queren und den Algunder Radweg zu erreichen. Dafür wurde eine provisorische Bailey-Brücke über die Etsch gespannt.
Der Eingriff, der in den vergangenen Monaten parallel zum Bau des neuen Kreisverkehrs bei Partschins umgesetzt wurde, soll die Fahrt zwischen dem Vinschgau und dem Burggrafenamt spürbar „stressfreier” machen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 2,4 Millionen Euro.
Die aktuelle Anbindung über die Brücke ist eine Übergangslösung. Die Planungen für eine definitive, noch sicherere Trasse laufen bereits. Wie die Verantwortlichen mitteilten, sind im Herbst noch kleinere Anpassungsarbeiten nötig, für die der ampelgeregelte Verkehr kurzzeitig wieder aufgenommen werden muss. Mit der Eröffnung der Unterführung gilt das Hauptproblem des Nadelöhrs jedoch als gelöst.




















