In einem traditionellen Festakt, der die Einheit der historischen Region Tirol unterstreicht, werden am Hohen Frauentag, dem 15. August, wieder verdiente Bürgerinnen und Bürger aus Nord-, Süd- und Osttirol geehrt. Im Mittelpunkt der Zeremonie in der Innsbrucker Hofburg stehen Menschen, die sich durch außerordentliches ehrenamtliches Engagement oder die Rettung von Menschenleben besonders ausgezeichnet haben.
Die Landeshauptleute Anton Mattle (Tirol) und Arno Kompatscher (Südtirol) werden die Verdienstmedaillen des Landes Tirol sowie die Lebensrettermedaillen persönlich überreichen. Mit dieser Geste rücken die beiden Landesregierungen am Feiertag den unschätzbaren Wert von Solidarität und Zivilcourage in den Fokus der Öffentlichkeit. Auch die traditionellen Erbhofurkunden werden im Rahmen der Feier verliehen.
Der Festtag beginnt um 8:30 Uhr mit einem landesüblichen Empfang und einer Kranzniederlegung am Andreas-Hofer-Grabmal, gefolgt von einem Gottesdienst in der Jesuitenkirche. Der eigentliche Festakt mit den Verleihungen beginnt um 11 Uhr im Riesensaal der Hofburg.
Dieser gemeinsame Akt der beiden Länder gilt als starkes Zeichen der Verbundenheit und des Dankes gegenüber jenen, die oft im Stillen einen unverzichtbaren Beitrag für das Gemeinwohl leisten. Die Namen der aus Südtirol stammenden Geehrten werden am 12. August bekannt gegeben.




















