Die Weichen für eine neue Ära der Mobilität in Meran sind gestellt. Wie heute, am 18. August 2025, bekannt gegeben wurde, läuft seit Anfang des Monats die europaweite Ausschreibung für die Planung des neuen intermodalen Mobilitätszentrums am Bahnhof. Das Großprojekt soll den öffentlichen Nahverkehr in Meran und dem gesamten Burggrafenamt revolutionieren und ist ein zentraler Baustein der Südtiroler Strategie für nachhaltige Mobilität.
Ein Meilenstein für die vernetzte Mobilität!
Mit der nun gestarteten Ausschreibung wird zunächst ein Planungspartner für die Erstellung eines detaillierten, technisch-wirtschaftlichen Machbarkeitsprojekts gesucht. Angebote können bis zum 10. September 2025 eingereicht werden. Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider bezeichnete das Projekt bei einem kürzlichen Lokalaugenschein als entscheidenden Schritt hin zu einer vollständig vernetzten und barrierefreien Mobilität. Das Ziel besteht darin, den Bürgern einen bequemen und attraktiven Umstieg vom Privatauto auf öffentliche Verkehrsmittel zu ermöglichen, indem Zug, Bus, Fahrrad- und Fußverkehr am Bahnhof nahtlos miteinander verbunden werden.
Umfassende Neugestaltung des Bahnhofsareals
Das Vorhaben geht weit über einen reinen Verkehrsknotenpunkt hinaus. Ein umfassender Masterplan sieht die funktionale Aufwertung und moderne Neugestaltung des gesamten Bahnhofsareals vor. Merans Bürgermeisterin Katharina Zeller betonte die strategische Bedeutung des Projekts, um die Verkehrsflüsse nach der künftigen Eröffnung der Meraner Umfahrung optimal zu steuern. Zudem hob sie positiv hervor, dass die Bürger bereits im November 2024 ihre Ideen in die Entwicklung einbringen konnten. Joachim Dejaco, Direktor der Südtiroler Transportstrukturen AG (STA), zufolge wird Meran nach den erfolgreichen Vorbildern in Brixen und Bruneck den größten und modernsten Mobilitätsknotenpunkt dieser Art in Südtirol erhalten.




















