Der Kampf gegen die Rauschgiftkriminalität in der Südtiroler Landeshauptstadt verzeichnet einen weiteren Erfolg. Einsatzkräfte der Stadtpolizei Bozen konnten am späten Montagnachmittag einen mutmaßlichen Drogenhändler festnehmen und dabei eine bedeutende Menge harter Drogen sicherstellen. Bei dem Festgenommenen handelt es sich um einen 33-jährigen tunesischen Staatsbürger ohne festen Wohnsitz in Italien, der den Behörden bereits einschlägig bekannt war.
Fluchtversuch am Eisackufer scheitert
Der entscheidende Zugriff ereignete sich gegen 18:15 Uhr am linken Eisackufer, direkt unterhalb der Brücke der Schnellstraße MeBo. Einer Patrouille der Stadtpolizei fiel der Mann während einer Kontrollfahrt in diesem Areal auf, das als bekannter Umschlagplatz für Drogen gilt. Die Beamten beobachteten, wie der 33-Jährige ein Päckchen aus einem Versteck holte. Als er die Polizisten bemerkte, versuchte er umgehend, mit seinem Fahrrad die Flucht zu ergreifen. Die Einsatzkräfte reagierten jedoch blitzschnell und konnten den Mann nach wenigen Metern stellen und an der Flucht hindern. Bei der anschließenden Durchsuchung fanden die Beamten insgesamt 187,7 Gramm Kokain, eine Präzisionswaage sowie 140 Euro Bargeld, bei dem es sich mutmaßlich um Erlöse aus dem Drogenhandel handelt. Der Mann wurde verhaftet und umgehend in das Gefängnis von Bozen überstellt. Fabrizio Piras, Kommandant der Stadtpolizei, betonte, dass die Sicherheit in der Stadt und die Bekämpfung des Drogenhandels weiterhin höchste Priorität genießen.




















