Während der Sommerferien verbringen Kinder und Jugendliche besonders viel Zeit online. Um sie für die damit verbundenen Risiken zu sensibilisieren und ihre Medienkompetenz zu stärken, hat die italienische Staatspolizei im Rahmen ihrer Initiative „Cybersummer 2025“ in den vergangenen Tagen auch in Meran Station gemacht. Das Projekt richtet sich gezielt an Schülerinnen und Schüler von Grund- und Mittelschulen.
Gefahren im Netz erkennen und vermeiden
Experten der Abteilung für Cybersicherheit aus Bozen hielten dazu zwei informative Treffen im Internat der Stiftung San Nicolò ab. Die Workshops sollten den jungen Teilnehmern helfen, Gefahren im digitalen Raum selbstständig zu erkennen und sicherer im Netz zu surfen. Im Fokus standen dabei hochaktuelle Themen wie Cybermobbing, die Risiken des sogenannten Groomings, bei dem Erwachsene online gezielt Kontakt zu Minderjährigen suchen, oder der Diebstahl der eigenen digitalen Identität. Die Beamten erklärten anschaulich die Gefahren, die bei der unbedachten Nutzung von sozialen Netzwerken und anderen Online-Plattformen lauern. Um die Inhalte verständlich zu vermitteln, wurde altersgerechtes und illustriertes Informationsmaterial verteilt. Die Initiative soll den Heranwachsenden das nötige Rüstzeug geben, um die Online-Welt auch in der schulfreien Zeit selbstbewusst und sicher zu erkunden.




















