Der Juli 2025 ist als der kühlste der letzten elf Jahre in die Wetterannalen Südtirols eingegangen. Das berichtet Dieter Peterlin vom Landesamt für Meteorologie und Lawinenwarnung. Die Temperaturen lagen im Durchschnitt rund 0,5 Grad Celsius unter dem Vergleichswert der Jahre 1991 bis 2020.
Die höchste Temperatur des Monats wurde am 1. Juli in Bozen mit 34,9 °C gemessen, während es am 30. Juli in Sexten mit 3,4 °C am kühlsten war. Bei den Niederschlägen zeigte sich ein klares Nord-Süd-Gefälle. Während die Niederschläge im Raum Bozen leicht unter dem Durchschnitt lagen, wurden im Norden Südtirols aufgrund häufiger Gewitter 20 bis 40 Prozent mehr Regen als üblich verzeichnet.
Der August startet wechselhaft und vergleichsweise kühl. Für die kommende Woche wird eine Stabilisierung der Wetterlage und ein leichter Temperaturanstieg erwartet.
Das umfassende Messnetz des Landes Südtirol mit 95 automatischen Wetterstationen, davon 58 im Siedlungsraum und 37 in den Bergen, liefert Echtzeitdaten. Diese Informationen, ergänzt durch Niederschlagsradar und Klimadiagramme für Städte wie Bozen, Meran oder Bruneck, sind auf der Webseite des Landes abrufbar und werden laufend aktualisiert.




















