Nach den Grünen hat auch die Oppositionspartei Team K die heutige Ernennung von Florian Zerzer zum neuen Direktor der Landesabteilung für Natur, Landschaft und Raumentwicklung mit scharfen Worten verurteilt. In einer Aussendung spricht die Partei von „Besorgnis und Empörung“ und bezeichnet die Entscheidung als „SVP Parteifilz in Reinkultur“.
Das Team K kritisiert, dass die „kompetente, aber (zu) unabhängige“ Technikerin Virna Bussadori durch Zerzer ersetzt wurde. Dies sei ein „fatales Signal“ an die Jugend, da es zeige, dass nicht Kompetenz, sondern „Parteitreue und Steuerbarkeit“ für eine Karriere in der Landesverwaltung entscheidend seien.
Die Partei hebt hervor, dass gegen Zerzer soeben das Hauptverfahren im sogenannten Maskenskandal eröffnet worden sei und ihm die technische Expertise für den neuen Posten fehle. „Ich mache mir Sorgen um Natur und Landschaft“, wird der Abgeordnete Paul Köllensperger zitiert. Er äußert den Verdacht, Zerzer sei ernannt worden, um zukünftigen Großprojekten nicht im Wege zu stehen, anders als es seine Vorgängerin getan hätte.
Kritik übt das Team K auch an den Koalitionspartnern der SVP: Die Landesräte Galateo, Bianchi und Mair hätten zwar Zweifel an der Ernennung bekundet, aber nicht den Mut gehabt, dagegen zu stimmen. Ihre Enthaltung mache sie zu „Handlangern des System SVP“, so die harte Einschätzung des Team K.




















