Glück im Unglück am Dienstagnachmittag in einer Schlucht nahe Bozen: Ein mit drei Personen besetzter Hubschrauber ist im Bachbett der Talfer abgestürzt, wobei alle Insassen wie durch ein Wunder unverletzt blieben. Ein Großeinsatz der Rettungskräfte ist im Gange, um auslaufenden Treibstoff zu binden und Umweltschäden zu verhindern.
Der Vorfall ereignete sich in den frühen Nachmittagsstunden. Ein Passant beobachtete, wie der rund 1,5 Tonnen schwere Helikopter, der bei Hangsicherungsarbeiten im Einsatz war, unkontrolliert auf einer Sandbank im Flussbett hart aufkam, und alarmierte umgehend die Einsatzkräfte.
Die Berufsfeuerwehr Bozen, der Rettungsdienst mit Notarzt sowie Polizeibehörden und Carabinieri rückten sofort zum Unfallort aus. Dort bestätigte sich die erste Meldung: Trotz des harten Aufpralls hatten die drei Personen an Bord den Absturz ohne nennenswerte Verletzungen überstanden.
Die größte Sorge der Einsatzkräfte gilt nun der Umwelt. Durch den Aufprall kam es zu einem Treibstoffaustritt aus dem Fluggerät. Die Mannschaften der Berufsfeuerwehr arbeiten mit Hochdruck daran, eine Kontaminierung der Talfer zu verhindern und den ausgelaufenen Treibstoff zu sichern. Die Bergungsarbeiten des Hubschraubers aus dem schwer zugänglichen Gelände werden voraussichtlich noch einige Zeit in Anspruch nehmen.




















