Am Freitag, den 1. August, reist eine 40-köpfige Delegation von ehrenamtlichen Zivilschützern aus Südtirol nach Rom. Ihr Ziel ist das Freigelände in Tor Vergata, wo das internationale „Jubiläum der Jugendlichen” stattfindet. Zu diesem Großereignis im Heiligen Jahr werden eine halbe bis eine Million Jugendliche aus 146 Ländern erwartet.
Die nationale Zivilschutzbehörde in Rom hat um Unterstützung durch freiwillige Hilfskolonnen aus ganz Italien gebeten. Landeshauptmann und Bevölkerungsschutzlandesrat Arno Kompatscher zeigte sich dankbar für das Engagement der Südtiroler Freiwilligen: „In diesem Moment, in dem die Kapazitätsgrenze der Freiwilligenorganisationen im Land aufgrund des hohen Tourismusaufkommens und der zahlreichen Einsätze erreicht ist, bin ich den Organisationen und den einzelnen Freiwilligen umso dankbarer, dass sie unsere Hilfskolonne unterstützen.“
Die von der Agentur für Bevölkerungsschutz koordinierte Südtiroler Gruppe setzt sich aus Mitgliedern des Weißen Kreuzes, des Roten Kreuzes, der Freiwilligen Feuerwehren des Bezirks Bozen, der Wasserrettung Südtirol und der Südtiroler Berg- und Höhlenrettung zusammen. Sie startet am Morgen des 1. August mit acht Dienstfahrzeugen und wird nach rund 650 Kilometern gegen Mittag in Rom erwartet. Klaus Unterweger, Direktor der Agentur für Bevölkerungsschutz, betont, dass sich der gemeinsame Hilfszug bereits bei der Amtseinführung von Papst Leo am 18. Mai und beim Begräbnis von Papst Franziskus am 26. April bewährt hat.
Die Aufgaben der Südtiroler Zivilschützer werden vor Ort festgelegt. Höhepunkt des Jugendtreffens ist eine Gebetsnacht mit Papst Leo XIV. am Samstag, dem 2. August, gefolgt von einem Gottesdienst am Sonntagvormittag. Tausende Helfer und Sicherheitskräfte sind im Einsatz, um die Veranstaltung reibungslos zu gestalten.




















