Leistbarer Wohnraum für Südtiroler Familien rückt näher: Ab dem 1. September 2025 gelten neue, attraktivere Richtlinien für das Bausparen. Diese Initiative ist Teil der Wohnreform 2025 und wurde durch die Zusammenarbeit mit den heimischen Banken Raiffeisen, Südtiroler Sparkasse und Volksbank ermöglicht. Ab Herbst sollen zudem zinsbegünstigte Darlehen als weitere Finanzierungsoption folgen.
In einer Pressekonferenz hoben Landeshauptmann Arno Kompatscher und Wohnlandesrätin Ulli Mair die Reduzierung des Zinssatzes für Bausparverträge von einem auf 0,7 Prozent hervor. Kompatscher bezeichnete dies als „sehr gutes Verhandlungsergebnis” und als weitere Verbesserung eines bereits erfolgreichen Bausparmodells. Mair zeigte sich optimistisch, dass die Verhandlungen zu den zinsbegünstigten Darlehen ähnlich positiv verlaufen werden.
Die Bankenvertreter bezeichneten die Neuerungen als Ergebnis einer „wichtigen Zusammenarbeit”, deren Ziel es sei, Familien beim Kauf, Bau und der Sanierung von Wohnungen für den Grundwohnbedarf stärker zu unterstützen. Herbert Von Leon, Obmann des Raiffeisenverbandes Südtirol, hob die Reduzierung des Fixzinssatzes, die Verkürzung der Einschreibedauer in den Zusatzrentenfonds, die einmalige Verlängerung der Laufzeit bei Familienzuwachs sowie die Erhöhung des möglichen Darlehensbetrags für Antragsteller unter 36 Jahren als wesentliche Verbesserungen hervor.
Nicola Calabrò, Generaldirektor der Südtiroler Sparkasse, betonte die Bedeutung des Zinssatzes für neue Bauspardarlehen und verwies auf die lange Tradition seiner Bank im Bereich der Erstwohnung. Alberto Naef, Generaldirektor der Volksbank, unterstrich, dass seine Bank ihre Kompetenzen zur Verfügung stellt, um Südtiroler Familien den Traum vom Eigenheim zu ermöglichen und ihnen eine professionelle Beratung zu günstigen Konditionen anzubieten.




















