Eine tragische Entwicklung prägt die Ermittlungen zum schweren Geisterfahrer-Unfall auf der Brennerautobahn A22 vom 15. Juni. Wie die Staatsanwaltschaft Bozen nun bekannt gab, war der 24-jährige Unfallverursacher Tobias Tappeiner aus St. Pauls zum Zeitpunkt des Unfalls stark alkoholisiert.
Die Analyse der biologischen Proben ergab einen Blutalkoholwert von 1,69 Promille. Untersuchungen auf weitere Substanzen verliefen negativ. Tappeiner war in den frühen Morgenstunden des 15. Juni auf der Südspur der A22 bei Bozen Süd in falscher Fahrtrichtung unterwegs und stieß frontal mit dem Wagen einer fünfköpfigen Familie aus Vahrn zusammen. Während Tappeiner noch an der Unfallstelle verstarb, wurden die Eltern und ihre drei Kinder im Alter von acht, elf und 14 Jahren teils sehr schwer verletzt.
Aufgrund des Todes des Unfallverursachers ist die Strafbarkeit erloschen. Die Staatsanwaltschaft hat daher einen Antrag auf Archivierung des Verfahrens gestellt. Dieser Antrag wurde jedoch noch nicht dem zuständigen Ermittlungsrichter übermittelt.




















