Während sich Südtirol auf den Feiertag Ferragosto vorbereitet, laufen die Fäden bei den Not- und Warndiensten des Landes rund um die Uhr zusammen. Dieser wichtigen Arbeit zollte Regierungskommissär Vito Cusumano am Donnerstag bei seinem traditionellen Besuch in der Agentur für Bevölkerungsschutz in Bozen Respekt und Anerkennung. Er nutzte die Gelegenheit, um all jenen zu danken, die auch an Sonn- und Feiertagen die Sicherheit der Bevölkerung gewährleisten.
Dank und Fokus auf aktuelle Warnlage
Bei seinem Besuch, bei dem er vom Kommandanten der Berufsfeuerwehr, Florian Alber, begrüßt wurde, sprach Cusumano den Mitarbeitern der Berufsfeuerwehr, der Landesnotruf- und Verkehrsmeldezentrale sowie des Landeswarnzentrums und des Wetterdienstes seinen Dank aus. Im Gespräch mit dem Vizedirektor der Agentur, Willigis Gallmetzer, stand die aktuelle Wetterlage im Mittelpunkt. Angesichts der anhaltend hohen Temperaturen gilt derzeit für Südtirol die Warnstufe Rot (hohe Gefahr), während für Gewitter und Waldbrände die Warnstufe Gelb (mäßige Gefahr) ausgerufen wurde. Beide unterstrichen, wie wichtig die gezielten Warnungen für die Vorbereitung und Widerstandsfähigkeit der Bevölkerung seien.
Strategische Vorbereitung für die Zukunft
Der Blick richtete sich aber auch auf künftige Herausforderungen und technologische Fortschritte. Mit Michela Munari, der Direktorin des Landesamtes für Meteorologie, tauschte sich der Regierungskommissär über die meteorologischen Herausforderungen im Hinblick auf die Olympischen Winterspiele in Antholz aus. Dabei wurde auch die grundlegende Bedeutung des neuen Niederschlagsradars auf dem Gantkofel hervorgehoben. Dieses moderne Instrument ist für die präzise Vorhersage und Überwachung von Naturereignissen wie Starkregen und Gewittern von unschätzbarem Wert und stärkt die Sicherheit im Land nachhaltig.




















