Ein Familienurlaub in den Bergen des Trentino hat am Donnerstag ein tragisches Ende gefunden. Ein 12-jähriger Junge pakistanischer Herkunft, der mit seiner Familie in der Provinz Vicenza lebte, ist im Molvenosee ertrunken. Die Familie befand sich auf einem Bootsausflug, als sich das Unglück ereignete.
Tragödie am Ende eines Bootsausflugs
Nach ersten Rekonstruktionen der Carabinieri befand sich die Familie am Ende ihrer Bootstour und war im Begriff, am Ufer anzulegen. Es scheint, dass die Eltern sich einen Moment entfernt hatten, um das Boot zu vertäuen. In diesem kurzen Augenblick stürzte der 12-Jährige aus noch ungeklärter Ursache ins Wasser. Sein Vater schlug sofort Alarm, nachdem er den Vorfall bemerkte. Die genaue Dynamik des Unfalls ist derzeit noch Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.
Verzweifelte Rettungsversuche blieben erfolglos
Ein Großaufgebot an Rettungskräften eilte zur Unfallstelle. Die Freiwillige Feuerwehr von Molveno und spezialisierte Taucher aus Trient suchten das Wasser am Uferbereich systematisch ab. Nach einer quälend langen Zeit – ersten Informationen zufolge war der Junge mindestens 40 Minuten unter Wasser – konnten die Taucher den leblosen Körper des Jungen bergen. Die Rettungssanitäter kämpften lange und intensiv um sein Leben und reanimierten ihn noch vor Ort, bevor er mit einem Rettungshubschrauber in das Krankenhaus Santa Chiara nach Trient geflogen wurde. Dort konnten die Ärzte jedoch nur noch den Tod des 12-Jährigen feststellen.




















