Im Rahmen einer umfassenden Strategie zur Förderung ganzheitlicher Lernmethoden hat die deutschsprachige Berufsbildung in Südtirol die zweite Auflage ihrer Lerncoaching-Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. Mit dieser Initiative sollen Fachkräfte der Schulsozialarbeit und Lehrpersonen berufsbildender Schulen mit den notwendigen Kompetenzen ausgestattet werden, um Schülerinnen und Schüler optimal beim Lernprozess zu unterstützen.
Die von der renommierten Ausbilderin Iris Komarek geleitete Schulung vermittelte den Teilnehmenden ein breites Spektrum an Methoden und Techniken. Ein besonderes Augenmerk lag auf dem Konzept des stressfreien Lernens, bei dem die individuelle Lernentwicklung der Jugendlichen im Vordergrund steht. Durch eine Kombination aus theoretischem Wissen und zahlreichen praktischen Übungen konnten die Teilnehmenden die Inhalte direkt anwenden und verinnerlichen.
Maria von Lutterotti von der Landesdirektion Deutschsprachige Berufsbildung betont die grundlegende Bedeutung dieses Ansatzes: „Lerncoaching ist mehr als nur eine Methode – es ist eine Haltung. Wenn wir Jugendlichen zeigen, wie sie mit Freude und Leichtigkeit lernen können, stärken wir nicht nur ihre Kompetenzen, sondern auch ihr Selbstvertrauen.“
Die Ausbildung fördert zudem die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Didaktik und Schulsozialarbeit. Martha Stecher von der Landesdirektion Berufsbildung unterstreicht diesen Aspekt: „Die Ausbildung bot eine hervorragende Gelegenheit, die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Lehrkräften und Mitarbeitenden der Schulsozialarbeit weiter zu stärken.“ Damit wird eine wertvolle Brücke geschlagen, um Jugendlichen ein erfolgreiches und motiviertes Lernen zu ermöglichen.




















