Am 24. Juli traf sich Infrastrukturen- und Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider in Rom mit Aldo Isi, dem Geschäftsführer der italienischen Bahngesellschaft RFI, um strategische Weichen für die Mobilität in Südtirol und Europa zu stellen. Im Zentrum der Gespräche standen wegweisende Bahnprojekte, die sowohl die regionale Anbindung als auch den europäischen Verkehrskorridor betreffen.
Ein zentrales Thema war der Brennerbasistunnel, der im September einen entscheidenden Meilenstein erreicht: den ersten Durchbruch zwischen den Erkundungsstollen auf italienischer und österreichischer Seite in rund 1000 Metern Tiefe. Alfreider bezeichnete dies als einen „historischen Moment” für das Projekt und den gesamten europäischen Korridor.
Beim Treffen wurde zudem die enge Zusammenarbeit zwischen dem Land Südtirol und RFI bei verschiedenen lokalen Vorhaben betont. Dazu gehören der Abbau architektonischer Barrieren an Bahnhöfen, die geplante Bahnschleife im Riggertal, der künftige Virgltunnel sowie der Ausbau der Strecke Franzensfeste–Verona. Diese Maßnahmen sollen die Erreichbarkeit und Nachhaltigkeit des regionalen Bahnverkehrs verbessern und eine attraktive Alternative zum motorisierten Individualverkehr schaffen.
Alfreider zeigte sich besonders erfreut über die Zusage der Europäischen Kommission, die Planungen für den neuen Bahnhof Bozen mit 3,5 Millionen Euro zu unterstützen – ein wichtiger Schritt in die nächste Projektphase. Alfreider betonte, dass die „Zukunftsvision der Mobilität den Schienenverkehr als zentrales Element vorsieht”. Er dankte Isi und RFI für die langjährige gute Zusammenarbeit und hob hervor, dass nur ein gemeinsamer, partnerschaftlicher Ansatz die großen Infrastrukturvorhaben der kommenden Jahre erfolgreich umsetzen könne.




















