Die Südtiroler Landesregierung stärkt den nachhaltigen Baustoff Holz und weitet die Förderungen aus dem sogenannten Holzbaufonds aus. Durch eine kürzlich erfolgte Gesetzesänderung wurden die Kriterien angepasst, sodass künftig mehr Projekte und Bauträger von der finanziellen Unterstützung profitieren können. Der Fonds ist jährlich mit 1,2 Millionen Euro dotiert.
Wohnbau und Non-Profits neu im Fokus
Wie Forstwirtschaftslandesrat Luis Walcher mitteilte, können die Fördergelder nun auch für die Erweiterung von Gebäuden sowie für den Bau oder die Sanierung von gemeinnützigen Mietwohnungen beantragt werden. Zudem wurde der Kreis der Antragsberechtigten um gemeinnützige Organisationen, Stiftungen und kirchliche Körperschaften erweitert. Gleichzeitig wurde die Anforderung an die Regionalität verschärft: Das verwendete Holz muss nun aus einem Umkreis von maximal 200 Kilometern stammen, statt wie bisher aus 500. Die Förderhöhe richtet sich nach der Menge des im Holz gespeicherten Kohlenstoffs und beträgt 500 Euro je Tonne CO₂. Für das laufende Jahr sind noch Mittel verfügbar; die Einreichfrist wurde bis zum 15. September verlängert. Anträge müssen vor Baubeginn eingereicht werden.




















