Die Südtiroler Landesregierung investiert weiter in die Infrastruktur des ländlichen Raums. In ihrer Sitzung vom 26. August wurde die Bereitstellung von zusätzlichen drei Millionen Euro für den Bau, die Sanierung und die Instandhaltung des ländlichen Wegenetzes für das laufende Jahr 2025 beschlossen.
Gezielte Unterstützung für 19 Gemeinden
Wie Forstwirtschaftslandesrat Luis Walcher erklärte, ist das Wegenetz „essentiell für den Weiterbestand des ländlichen Raums“ sowie für die dortige Land- und Forstwirtschaft. Die Zusatzfinanzierung richtet sich gezielt an 19 Gemeinden, deren bestehende Mittel zur Pflege ihrer ausgedehnten Wegenetze von 50 bis 75 Kilometern nicht ausreichten. Zu den Begünstigten zählen unter anderem Brixen, Kastelruth, Ratschings, Schlanders, Schenna und Ulten. Jede dieser Gemeinden kann nun ein zusätzliches Projekt mit Kosten von bis zu 200.000 Euro einreichen, das vom Land mit einem Beitragssatz von 80 Prozent gefördert wird. Die Entscheidung, die vom Rat der Gemeinden positiv begutachtet wurde, sichert somit die wichtige Anbindung und Erreichbarkeit der Bevölkerung in den Berggebieten.




















