Die Landtagsabgeordnete Myriam Atz vom Süd-Tiroler Freiheit fordert eine deutliche Aufwertung des öffentlichen Nahverkehrs auf der Strecke Meran–Bozen. Als Reaktion auf die mehrwöchige Sperrung der Bahnlinie plädiert sie für die schnelle Einführung eines Expressbusses. Dieser soll nach dem Ende des aktuellen Schienenersatzverkehrs am 9. August den Betrieb aufnehmen und als dauerhafte Lösung dienen, um die Pendlerströme in der Region zu entlasten.
Konkret schlägt Atz vor, auf der bestehenden Buslinie 201 einen neuen Dienst einzurichten, der nur an wenigen ausgewählten Haltestellen verkehrt. Diese schnelle Verbindung soll die Fahrzeit im Vergleich zur regulären Linie mit ihren 33 Stopps erheblich verkürzen. Die geplante Route würde über die Alte Landstraße und die Drususallee in Bozen führen, wo sich zahlreiche Ober- und Fachschulen befinden. Davon würden insbesondere Schüler und Pendler profitieren, die auf eine zügige Anbindung angewiesen sind.
Atz verweist auf das erfolgreiche Beispiel eines ähnlichen Modells im Überetsch, das bereits positive Ergebnisse erzielt hat. Der Zug sei keine wirkliche Alternative, da viele Bildungseinrichtungen nicht in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs liegen. Mit dem neuen Expressbus sieht die Landtagsabgeordnete eine sinnvolle und unkomplizierte Möglichkeit, den öffentlichen Nahverkehr attraktiver zu gestalten und die tägliche Mobilität der Südtiroler spürbar zu erleichtern.




















