Wer im öffentlichen Dienst mehr leistet, soll dafür auch zusätzlich entlohnt werden. Diesem Grundsatz folgend hat die Südtiroler Landesregierung am heutigen Dienstag beschlossen, für das Jahr 2025 ein Paket von über 4,8 Millionen Euro für besondere Aufgaben in Verwaltung und Schule bereitzustellen. Der Beschluss erfolgte auf Vorschlag von Personallandesrätin Magdalena Amhof.
Die Gelder fließen in einen Fonds für sogenannte Aufgabenzulagen und Koordinierungsaufträge. Konkret sind 3,28 Millionen Euro für die allgemeine Landesverwaltung und 1,57 Millionen Euro für den Schulbereich vorgesehen. Zuvor wurde Rücksprache mit den Gewerkschaften gehalten. Damit können Führungskräfte jenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern finanzielle Zulagen gewähren, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen, die über ihren eigentlichen Aufgabenbereich hinausgeht.
„Führungskräfte erhalten damit ein wertvolles Instrumentarium, um Motivation und Engagement zu honorieren“, erklärte Landesrätin Amhof. Es gehe darum, Flexibilität und besonderen Einsatz gezielt zu fördern. Die Kriterien für die Zuweisung dieser Zulagen bleiben unverändert und folgen klaren Regeln. Mit dieser Maßnahme will die Landesregierung die Übernahme von zusätzlicher Verantwortung im öffentlichen Dienst weiterhin attraktiv gestalten und die Effizienz in der Verwaltung stärken.




















