Die Forstpolizei der Carabinieri hat in einem Waldstück bei Palermo zwei Männer festgenommen, die rund 500 Kilogramm gestohlene Kupferkabel verbrannt haben. Durch das schnelle Eingreifen der Beamten konnte eine drohende Umweltkatastrophe und ein möglicher Waldbrand verhindert werden. Den beiden Männern werden Hehlerei und schwere Umweltdelikte vorgeworfen.
Die beiden polizeibekannten Männer aus Palermo im Alter von 28 und 35 Jahren wurden von den auf Umweltdelikte spezialisierten Beamten auf frischer Tat ertappt. Im Waldgebiet von Billiemi, zwischen Palermo und Torretta, hatten sie ein Feuer entzündet, um die Plastikisolierung von den Kabeln zu schmelzen und an das wertvolle Kupfer zu gelangen. Bei diesem illegalen Vorgehen werden hochgiftige Dioxine freigesetzt, zudem bestand akute Gefahr, dass die Flammen auf die trockene Vegetation übergreifen.
Als die Täter die Polizei bemerkten, versuchten sie zunächst mit einem Auto und anschließend zu Fuß zu fliehen, wurden aber nach einer kurzen Verfolgung von den Carabinieri gestellt und verhaftet. Die alarmierte Feuerwehr konnte das Feuer rasch löschen, bevor größerer Schaden entstand.
Die Beamten beschlagnahmten die Kabel im Wert von rund 2.000 Euro, das Tatwerkzeug sowie das für den Transport genutzte Fahrzeug. Ein Gericht in Palermo hat die Festnahme bestätigt und für beide Verdächtige eine nächtliche Ausgangssperre sowie eine Meldepflicht verhängt, bis über ihren Fall entschieden wird.




















