Der Südtiroler Hoteliers- und Gastwirteverband (HGV) unterstützt die Pläne der Landespolitik, die Maßnahmen gegen Wildcampen zu verschärfen. Anlässlich einer Pressekonferenz am 31. Juli in Bozen, die ursprünglich dem Thema Lärm- und Geschwindigkeitsprobleme auf den Passstraßen gewidmet war, wurde auch die zunehmende Problematik des unerlaubten Campens und Übernachtens erörtert.
Der Verband hat sich bereits vor Monaten mit dem Thema auseinandergesetzt und dem Südtiroler Gemeindenverband konkrete Vorschläge zur rechtlichen Grundlage übermittelt. Ziel ist es, in den Gemeindepolizeiordnungen und der Landschaftsplanung neue Formulierungen zu verankern, um das unkontrollierte Campen und Parken zu Übernachtungszwecken wirksamer einzuschränken.
HGV-Direktor Raffael Mooswalder betont die Notwendigkeit, die bevorstehende Änderung des Landschaftsleitbildes zu nutzen, um die vorgeschlagenen Regelungen aufzunehmen. Neben den gesetzlichen Anpassungen fordert der Verband auch verstärkte Kontrollen sowie eine gezielte Kampagne in Zusammenarbeit mit der IDM Südtirol, um auf bestehende Regeln hinzuweisen und legale Campingalternativen zu bewerben.
Der HGV ist überzeugt, dass nur ein einheitliches Vorgehen aller Akteure – also klar definierte Regeln, konsequente Kontrollen und effektive Aufklärungsarbeit – dazu beitragen kann, das Wildcampen langfristig einzudämmen und sowohl den Tourismus als auch die Lebensqualität der Einheimischen zu schützen.





















