Die Südtiroler Gastronomiebetriebe sehen ihre Existenz durch einen massiven Taximangel gefährdet. Wie der Wirtschaftsverband hds mitteilt, reicht die aktuelle Anzahl an Taxilizenzen in der Region – besonders in Bozen – bei weitem nicht mehr aus, um die stark gestiegene Nachfrage von Einheimischen und Touristen zu decken. Dieses Problem führt nicht nur zu Unmut bei den Gästen, sondern belastet auch die Wettbewerbsfähigkeit der Restaurants und Bars.
Kurt Unterkofler, der Präsident der hds-Fachgruppe Gastronomie, bezeichnet die Situation als seit Jahren bekannt und mahnt zum Handeln. Er fordert die für die Vergabe der Lizenzen zuständigen Gemeinden dringend auf, den tatsächlichen Bedarf zu ermitteln und die notwendige Anzahl neuer Lizenzen zu schaffen. Insbesondere in Bozen, wo die Lage eskaliert ist, appelliert der Verband direkt an die Stadträtin Johanna Ramoser, endlich Beschlüsse zu fassen, anstatt nur über das Problem zu sprechen.
Laut hds sind die negativen Folgen des Taximangels besonders in den Abendstunden und an den Wochenenden spürbar. Gäste finden kaum Transportmöglichkeiten, was zu Frustration führt und letztlich die allgemeine Aufenthaltsqualität mindert. Der Verband sieht die Attraktivität Südtirols als Tourismus- und Wirtschaftsstandort gefährdet und fordert die Gemeinden auf, ihrer Verantwortung gerecht zu werden, um eine funktionierende Mobilität und eine blühende Gastronomie zu gewährleisten.





















