Mit vereinten Kräften für die jungen Menschen in Südtirol: Die Kinder- und Jugendanwältin Daniela Höller und die neue Führung des Südtiroler Jugendrings (SJR) unter der Vorsitzenden Katja Oberrauch wollen ihre Zusammenarbeit künftig intensivieren. Bei einem Treffen wurden gemeinsame strategische Ziele für eine wirksamere Jugendpolitik festgelegt.
Im Mittelpunkt des Gesprächs standen konkrete Handlungsfelder. Höller betonte, es sei ihr ein zentrales Anliegen, junge Menschen noch besser über ihre Rechte aufzuklären und zu sensibilisieren. SJR-Vorsitzende Oberrauch ergänzte, dass insbesondere im Bereich der psychischen Gesundheit, einem Schwerpunkt des Jugendrings, ein gemeinsames Vorgehen im Interesse der Betroffenen sei. Die beiden Organisationen wollen ihre Zusammenarbeit bei Beratungen und konkreten Maßnahmen vertiefen.
Ein wesentliches gemeinsames Ziel ist die politische Lobbyarbeit. Höller und die SJR-Spitze fordern, dass Gesetzesentwürfe in Zukunft standardmäßig auf ihre Auswirkungen für junge Menschen überprüft werden.
„Ein alterndes Land sollte junge Menschen ins Zentrum rücken, denn sie sind es, die diese Gesellschaft in Zukunft am Leben halten müssen”, erklärte Höller abschließend. Umso wichtiger sei es, dass die Kinder- und Jugendanwaltschaft und der Südtiroler Jugendring weiterhin als starke, gemeinsame Stimme die Interessen der Jugend vertreten.




















