Die anhaltende Hitzewelle in Südtirol erreicht ihren Höhepunkt. Die Agentur für Bevölkerungsschutz hat am Montagmittag die Hitzewarnung für den Raum Bozen, das Etschtal und das Unterland auf die höchste Stufe Rot erhöht. Die Warnung gilt für den 12. und 13. August.
Grund hierfür ist die anhaltende Belastung durch extreme Temperaturen. Laut Landesmeteorologe Dieter Peterlin sind weiterhin Spitzenwerte von über 37 °C zu erwarten. Da die Temperaturen auch nachts nicht unter 20 Grad fallen – sogenannte Tropennächte –, kann sich der Körper kaum erholen. Ein Ende der Hitzewelle ist derzeit nicht in Sicht.
„Da diese Situation nun über mehrere Tage anhält, ist vorgesehen, die Stufe auf Rot anzuheben”, erklärte Willigis Gallmetzer, Direktor des Landeswarnzentrums. Dies signalisiert ein hohes Gefährdungspotenzial für die Gesundheit.
Der Zivilschutz appelliert eindringlich an die Bevölkerung, besondere Vorsicht walten zu lassen. Körperliche Anstrengungen und Aufenthalte in der prallen Sonne sollten während der heißesten Stunden unbedingt vermieden werden. Dies gilt auch für die Berge, wo die Sonneneinstrahlung besonders intensiv ist. Entscheidend ist es jetzt, ausreichend Wasser zu trinken, leichte Kost zu sich zu nehmen und Wohnungen kühl zu halten. Besonders ältere und kranke Menschen sowie Kinder müssen vor der extremen Hitze geschützt werden.




















