Angesichts neuer Wolfsrisse, bei denen Dutzende Schafe in Gröden und Mühlwald getötet wurden, fordert die Partei Süd-Tiroler Freiheit ein radikales Umdenken in der Südtiroler Wolfspolitik. Die Landesregierung reagiere viel zu zögerlich und müsse die Bergbauern endlich wirksam schützen.
In einer scharfen Stellungnahme kritisiert der Brunecker Gemeinderat Bernhard Hilber (Süd-Tiroler Freiheit) die aktuelle Vorgehensweise. „Statt unsere Bauern zu schützen, erlaubt die Landesregierung nach zehn Jahren endloser Diskussionen nur den Abschuss eines einzigen Wolfes im Vinschgau”, so Hilber. Er verweist auf Nordtirol, wo bereits mehrere Wölfe im Rahmen der EU-Möglichkeiten legal abgeschossen wurden. Die Südtiroler Landesregierung traue sich hingegen nicht, „in Rom klar Position zu beziehen“.
Die Partei fordert deshalb konkrete und sofortige Maßnahmen. So solle die Landesregierung umgehend mindestens zehn Wölfe zum Abschuss durch Jäger freigeben. Zusätzlich wird die Einführung einer Prämie für jeden erlegten Wolf verlangt.
Diese drastischen Schritte seien notwendig, um die Existenz der heimischen Berglandwirtschaft zu sichern. „Wir müssen unsere Bergbauern schützen, damit sie ihre Almen und Höfe nicht aufgeben müssen!”, betont Hilber abschließend.




















