Gesundheitslandesrat Hubert Messner untermauert die Leistungsfähigkeit des Südtiroler Sanitätsbetriebs mit beeindruckenden Zahlen. Daten aus dem Jahr 2024 zeigen eine enorme tägliche Arbeitslast: Im Durchschnitt werden 850 Personen in den Notaufnahmen versorgt, es werden über 18.000 ambulante Leistungen erbracht und rund 17.600 Laboranalysen durchgeführt.
„Das Südtiroler Gesundheitswesen und die dort Arbeitenden leisten Tag für Tag enorm viel“, erklärte Messner nach einer Tour durch die Krankenhäuser und Gesundheitssprengel des Landes. Sein Fazit: „Unser System funktioniert vor allem durch den täglichen Einsatz von motivierten und kompetenten Mitarbeitern sehr gut und steht besser da, als es oft dargestellt wird.“
Um die hohe Qualität auch zukünftig zu sichern, will der Landesrat zwei zentrale Herausforderungen angehen. Zum einen müsse die wohnortnahe Betreuung gestärkt werden, um die Krankenhäuser zu entlasten. Dazu entstehen derzeit landesweit zehn sogenannte Gemeinschaftshäuser als moderne, fächerübergreifende Anlaufstellen für die Bürger.
Zum anderen liege ein starker Fokus auf der Prävention. „Weit über 70 Prozent des Budgets im Gesundheitsbereich gehen in die Behandlung chronischer Erkrankungen“, so Messner. Man müsse daher früher ansetzen und die Menschen für einen gesunden Lebensstil begeistern. Trotz der Herausforderungen betont der Landesrat: „Wir beschäftigen heute so viel Gesundheitspersonal wie nie zuvor und arbeiten weiter daran, das System zugänglicher und besser zu machen.“





















