Südtirol nutzt die europäischen Wiederaufbaumittel gezielt für eine strategische Weiterentwicklung. Insgesamt fließen 1,39 Milliarden Euro aus dem Nationalen Plan für Wiederaufbau und Resilienz (PNRR) in 4.153 genehmigte Projekte im ganzen Land. Dies geht aus einem aktualisierten Dossier der Landesabteilung Europa hervor.
Die Fördermittel decken dabei alle Schlüsselbereiche von der Digitalisierung über den ökologischen Wandel bis zur sozialen Inklusion ab. „Die Zusammenarbeit zwischen den Gebietskörperschaften und dem Land hat es ermöglicht, strategische Ressourcen zu erschließen, die wesentlich zum Wachstum und zur Resilienz unseres Landes beitragen werden”, betont Europa-Landesrätin Magdalena Amhof.
Zu den Leuchtturmprojekten zählen das „Hydrogen Valley“ zur Erzeugung von grünem Wasserstoff in Bozen-Süd, das Projekt „Simply Digital“ zur Digitalisierung der Verwaltung und die Aufwertung des historischen Dorfes Stilfs. Jedes dieser Vorhaben wird mit 20 Millionen Euro gefördert. Weitere 14,5 Millionen Euro fließen in den Bau von zehn neuen Gemeinschaftshäusern, die Gesundheits- und Sozialdienste bündeln sollen.
Generaldirektor Alexander Steiner sieht in den Zahlen einen Beleg dafür, wie effektiv die Südtiroler Verwaltung die Chancen des PNRR genutzt hat. Die gesicherten Mittel seien „ein starkes Signal für die Zukunft“.




















