Am 30. Juli hat Landeshauptmann Arno Kompatscher die Genehmigung zur Entnahme von zwei Wölfen im Obervinschgau erteilt. Diese Maßnahme folgt auf eine Serie von insgesamt 31 bestätigten Wolfsangriffen auf Weidetiere zwischen Mai und Juli dieses Jahres in den betroffenen Almgebieten. In der vorangegangenen Almsaison wurden in derselben Region bereits 42 Risse verzeichnet.
Die Forstbehörde hat die Angriffe umfassend dokumentiert. Die betroffenen Almen wurden gemäß dem Landesgesetz Nr. 10/2023 als Weideschutzgebiete ausgewiesen und die Eigentümer hatten zusätzliche Herdenschutzmaßnahmen ergriffen. Diese erwiesen sich jedoch als wirkungslos, wie die anhaltenden Risse belegen.
Die Entscheidung zur Entnahme der Wölfe wurde von der Wildbeobachtungsstelle des Landes sowie dem Institut für Umweltschutz und Forschung (ISPRA) positiv bewertet, was ebenfalls mit dem Landesgesetz 10/2023 in Einklang steht.
Die erteilte Genehmigung ist 60 Tage lang gültig. Mit der Durchführung der Entnahme wurde das Landesforstkorps betraut.
Die Genehmigung wurde transparent auf der Website der Landesverwaltung im Bereich „Außerordentliche Maßnahmen und Notfälle” veröffentlicht. Dieser Schritt unterstreicht die Entschlossenheit der Landesregierung, auf die zunehmenden Konflikte zwischen Wolf und Weidewirtschaft zu reagieren und die betroffenen Bauern zu unterstützen.




















