Südtirol setzt auf kreative Bildung: KIJA-Projekt für Kinderrechte wächst
Um bereits die jüngsten Mitglieder der Gesellschaft zu stärken, setzt die Kinder- und Jugendanwaltschaft (KIJA) in Südtirol auch im neuen Schuljahr ihr erfolgreiches Botschafter-Projekt fort. In Kindergärten und den ersten Klassen der Grundschulen vermitteln speziell ausgebildete Botschafterinnen und Botschafter den Kindern auf interaktive und altersgerechte Weise ihre grundlegenden Rechte und Pflichten. Ziel der Initiative ist es, das Bewusstsein der Kinder zu schärfen, ihre Persönlichkeit zu festigen und die KIJA als vertrauensvolle Anlaufstelle in allen Lebenslagen bekannt zu machen. Mithilfe der beiden Drachen-Handpuppen und Maskottchen Fridolin und Wilma entdecken die Kinder den „Schatz der Kinderrechte“ auf spielerische Weise.
Neue Experten stärken das Projekt
Das bewährte Projekt, das ursprünglich in Kooperation mit Studierenden der Freien Universität Bozen begann, wird kontinuierlich weiterentwickelt. Seit dem vergangenen Schuljahr bereichern Schulsozialpädagoginnen das Team, was von Kinder- und Jugendanwältin Daniela Höller besonders begrüßt wird: „Ihre berufliche Ausbildung und praktische Erfahrung sind dabei besonders wertvoll. Sie sind bereits im Schulumfeld tätig, haben ein Vertrauensverhältnis zu den Kindern aufgebaut und erkennen frühzeitig Situationen, in denen Rede- oder Handlungsbedarf besteht.“ Ab Herbst 2025 wird das Projekt um eine weitere kreative Komponente erweitert: Theaterpädagoginnen werden künftig mit Methoden wie szenischen Spielen einzelne Kinderrechte auf besonders anschauliche Weise vermitteln. Währenddessen läuft bereits die Suche nach engagierten Studierenden der Sozialpädagogik und Sozialarbeit, die sich für das kommende Schuljahr als neue Botschafter bewerben können. Interessierte Bildungseinrichtungen haben noch bis zum 15. Oktober 2025 die Möglichkeit, sich für die kostenlosen Workshops anzumelden.




















