Der invasive Japankäfer (Popillia japonica) wurde im Juli 2025 erstmals in Südtirol nachgewiesen. Der für Menschen ungefährliche, für Pflanzen jedoch hochgefährliche Schädling wurde an mehreren Standorten entlang der Hauptverkehrsachsen entdeckt. Der erste Fund erfolgte am 3. Juli in einer Pheromonfalle bei der MeBo-Ausfahrt Eppan. Weitere Exemplare wurden auf der Brennerautobahn-Raststätte Laimburg und in Gargazon gesichtet.
Landwirtschaftslandesrat Luis Walcher betont, dass das frühzeitige Erkennen und Melden entscheidend ist, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Der ursprünglich aus Japan stammende Schädling, der in den letzten Jahren in Nordamerika und Europa Fuß gefasst hat, stellt eine große Gefahr für über 400 Nutz- und Zierpflanzen dar. Er frisst sowohl an Blättern und Früchten als auch an Wurzeln. Die Verbreitung erfolgt vor allem durch den Verkehr und den Handel mit Pflanzen.
Der Pflanzenschutzdienst und der Südtiroler Beratungsring für Obst- und Weinbau bitten daher die Bevölkerung und insbesondere die Landwirte, wachsam zu sein. Verdächtige Käfer sollen eingefangen oder unschädlich gemacht und umgehend dem Pflanzenschutzdienst in Bozen übergeben werden. Erkennungsmerkmale des zehn bis zwölf Millimeter großen Käfers sind sein metallisch-grüner Kopf, kupferbraune Flügeldecken und vor allem die fünf kleinen weißen Haarbüschel an jeder Seite des Hinterleibs.




















