Trient – Die Autonome Provinz Trient belegt nach Abschluss der diesjährigen Sommersaison in der vorläufigen Gesamtwertung der Arge Alp Spiele 2026 den dritten Platz. Wie das Pressebüro des Landes mitteilte, teilt sich die Provinz diesen Rang derzeit punktgleich mit Tirol. An der Spitze der Wertung stehen momentan Bayern und Südtirol.
Am 10. und 11. Oktober 2026 fand in Cunardo in der Lombardei der Wettbewerb im Orientierungslauf statt. Mit rund 750 Teilnehmern verzeichnete diese Veranstaltung die höchste Beteiligung unter allen Sportarten der diesjährigen Arge Alp Spiele. Die Trentiner Auswahl sicherte sich in der Disziplinwertung den zweiten Platz hinter dem Tessin und vor Bayern. Besonders erfolgreich waren die Athleten in den Kategorien M10 und W10 mit zwei ersten Plätzen sowie weiteren vorderen Platzierungen in der Staffel- und Einzelwertung. Organisiert wurde der Wettbewerb vom Komitee der Lombardei des italienischen Orientierungslaufverbandes im Parco dei Fiori.
In Innsbruck wurden am 16. und 17. Oktober 2026 die Wettkämpfe im Sportklettern ausgetragen. Der Kletterverband Tirol organisierte die Veranstaltung für junge Talente der Kategorien U13, U15 und U17. Ein Höhepunkt für die Teilnehmer war laut Mitteilung das Zusammentreffen mit dem zweifachen olympischen Medaillengewinner Jakob Schubert, der den Nachwuchssportlern am Freitagabend für Gespräche zur Verfügung stand. Nach den Qualifikationsrunden am Samstagvormittag fanden ab 14 Uhr die Finalentscheidungen statt.
Die Entscheidung über die endgültige Platzierung der Mitgliedsländer in der Saison 2026 fällt im kommenden Dezember. Am 11. und 12. Dezember 2026 werden die Wettbewerbe im Ski Alpin in Davos im Kanton Graubünden ausgetragen. Den Abschluss bildet ein Eishockeyturnier, das vom 26. bis 29. Dezember 2026 in Landshut in Bayern stattfindet.
Die Arbeitsgemeinschaft Alpenländer wurde am 12. Oktober 1972 in Mösern in Tirol gegründet. Ziel der Gemeinschaft ist es, die Zusammenarbeit der Alpenregionen bei gemeinsamen Anliegen zu fördern. Der Arge Alp gehören zehn Gebiete aus Deutschland, Österreich, Italien und der Schweiz an, die insgesamt rund 26 Millionen Menschen repräsentieren. Mitglieder sind neben Bayern, Vorarlberg, Tirol und Salzburg auch Südtirol, die Provinz Trient, die Lombardei sowie die Kantone Graubünden, St. Gallen und das Tessin.





















