Trient – Ein Ausbildungsprojekt der Trentino School of Management (TSM) zur Einführung von Künstlicher Intelligenz in der öffentlichen Verwaltung hat den nationalen Preis für digitale Kompetenzen gewonnen. Die Initiative mit dem Titel „Steuerung der Künstlichen Intelligenz in der öffentlichen Verwaltung“ setzte sich in der Kategorie für IKT-Fachkompetenzen durch. Wie das Land mitteilte, wurde das Vorhaben in Zusammenarbeit mit der Sondereinheit für Künstliche Intelligenz der Autonomen Provinz Trient realisiert.
Der Preis wurde im Rahmen der dritten Ausgabe von „Repubblica Digitale“ verliehen, einer Initiative des Ministerpräsidiums zur Förderung des digitalen Wandels. Insgesamt nahmen über 80 Projekte von Behörden, Unternehmen und Organisationen aus ganz Italien an dem Wettbewerb teil. Die Auswahl erfolgte durch Fachjurys sowie eine anschließende Abstimmung, an der sich Bürger beteiligen konnten. Nicola Villa, Leiter der Einheit für digitale Transformation bei der TSM, nahm die Auszeichnung in Rom entgegen.
Das prämierte Projekt verfolgt das Ziel, die öffentliche Verwaltung auf die Herausforderungen der Künstlichen Intelligenz vorzubereiten. Dabei werde die Technologie nicht nur als technisches Werkzeug, sondern als Faktor für organisatorische, rechtliche und kulturelle Veränderungen betrachtet. Die Ausbildung ist modular aufgebaut und umfasst verschiedene Stufen. Diese reichen von der digitalen Grundbildung über die Nutzung konkreter Systeme bis hin zum sogenannten Prompting und der Begleitung von Veränderungsprozessen. Das Programm ist so gestaltet, dass es auf verschiedene Zielgruppen wie Führungskräfte oder Fachpersonal zugeschnitten werden kann.
Laut Francesco Barone, Präsident der TSM, bestätige die Auszeichnung die Qualität des Bildungsangebots. Der Erfolg sei besonders erfreulich, da er sowohl auf dem Urteil von Fachleuten als auch auf der Stimme der Bürger basiere. Barone erklärte, dass die Künstliche Intelligenz eine der zentralen Herausforderungen der Gegenwart darstelle. Um diese effektiv zu bewältigen, müsse gezielt in die Kompetenzen der Mitarbeiter investiert werden. Dies gelte insbesondere für ein Gebiet mit Sonderautonomie wie das Trentino. Das Projekt soll künftig als Modell dienen, das auch auf andere Bereiche der öffentlichen Verwaltung übertragen werden kann.





















