Rovereto – Landesrat Mario Tonina hat am Samstag beim interregionalen Kongress der Fachgesellschaft für Schulter- und Ellbogenchirurgie (SICSeG) die strategische Ausrichtung des Gesundheitswesens in der Provinz erläutert. Im Fokus der Veranstaltung im Palazzo Piomarta standen die Verknüpfung von personellen Kompetenzen und technologischem Fortschritt.
Laut dem Landesrat für Gesundheit, Sozialpolitik und Kooperation hänge eine hochwertige Versorgung entscheidend von den Investitionen in die Mitarbeiter ab. Es sei die Aufgabe der Provinz, Bedingungen zu schaffen, unter denen Fachkräfte ihre Professionalität optimal einsetzen könnten. Innovation müsse dabei als konkrete Chance für Personal und Patienten begriffen werden. Das Land beabsichtige, jene zu unterstützen, die sich täglich um die Gesundheit der Bürger kümmern.
Wie die Provinz mitteilte, wies Tonina auf die Notwendigkeit hin, den technologischen Wandel mit kontinuierlicher Aus- und Weiterbildung sowie klinischer Erfahrung zu begleiten. Neue Technologien könnten ihr volles Potenzial nur entfalten, wenn sie von vorbereiteten Teams und einer effizienten Organisation genutzt würden. Es seien die Menschen, die den Unterschied machten. Auf diesem Gleichgewicht zwischen Modernisierung und der zentralen Rolle des Personals gründe sich das Engagement für die öffentliche Gesundheit.
In diesem Zusammenhang verwies der Landesrat auf die Anstrengungen des Landes und des Trentiner Sanitätsbetriebs, die Arbeitsbedingungen zu verbessern. Hierfür seien finanzielle Mittel für neue Tarifverträge bereitgestellt worden. Ziel dieser Maßnahmen sei es, die Attraktivität des Gesundheitssystems zu steigern. Dies betreffe neben der Entlohnung auch die Bereitstellung moderner Geräte und Instrumente, um Fachkräfte zu binden und die Behandlungsfähigkeit zu stärken.
Der Kongress in Rovereto befasste sich fachlich mit der Diagnose sowie der chirurgischen und rehabilitativen Behandlung von Verletzungen der Rotatorenmanschette. In sechs Arbeitssitzungen tauschten sich Mediziner aus Friaul-Julisch Venetien und der Region Trentino-Südtirol über klinische Aspekte aus. Tonina würdigte den wissenschaftlichen Austausch als Instrument, um Erfahrungen zu teilen und neue Perspektiven in der Chirurgie zu entwickeln.





















