Arezzo – Eine neue Ausstellung in der toskanischen Stadt Arezzo zeichnet nach, wie Künstler Franz von Assisi über acht Jahrhunderte dargestellt haben. L’immagine di Francesco – Dal Medioevo al Novecento umfasst rund 80 Werke und Dokumente. Sie ist an diesem Wochenende eröffnet worden und bleibt bis zum 10. Januar 2027 zu sehen.
Die Schau verteilt sich auf die Galleria Comunale d’Arte Moderna e Contemporanea an der Piazza San Francesco und die ehemalige Kirche Sant’Ignazio. Beide Orte liegen im historischen Zentrum von Arezzo. Der Titel lässt sich mit „Das Bild des Franziskus – vom Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert“ übersetzen. Anlass ist der 800. Todestag des Heiligen, der in Italien in diesem Jahr mit zahlreichen Veranstaltungen begangen wird.
Für die Ausstellung wurden Leihgaben aus Italien und dem Ausland zusammengetragen. Dazu zählen Werke aus den Uffizien in Florenz und der Galleria Borghese in Rom sowie aus dem Metropolitan Museum of Art in New York, der National Gallery in London und dem Worcester Art Museum in den USA. Die Auswahl zeigt, dass die Figur des Franziskus nicht auf die religiöse Kunst seiner eigenen Zeit beschränkt blieb.
Franziskus-Ausstellung verbindet Arezzo mit internationalen Sammlungen
Zu den in der Präsentation genannten Künstlern gehören Sandro Botticelli, Giorgio Vasari und Guercino. Die Werke machen sichtbar, wie unterschiedlich Armut, Naturverbundenheit und die Frömmigkeit des Franziskus im Lauf der Jahrhunderte künstlerisch gedeutet wurden. Neben Gemälden und anderen Kunstwerken ergänzen Dokumente den historischen Blick. Einzelheiten zu Eintritt und Öffnungszeiten veröffentlichen die örtlichen Veranstalter auf ihren offiziellen Informationsseiten.
Arezzo bietet für diese Ausstellung einen passenden Stadtraum: Die Galleria Comunale befindet sich an der Piazza San Francesco, an der auch die Basilica di San Francesco steht. Die Basilika ist für den Freskenzyklus Die Legende vom Wahren Kreuz von Piero della Francesca bekannt. Er gehört zum dauerhaften Kunstbestand der Stadt und ist nicht mit einem Leihwerk der neuen Ausstellung zu verwechseln. Wer die Schau besucht, kann damit Kunstgeschichte und Stadtrundgang verbinden.




















