Arezzo – Die Carabinieri von Arezzo haben eine mutmaßliche Bande von Gold- und Edelmetalldieben zerschlagen. Drei albanische Staatsangehörige wurden aufgrund eines richterlichen Beschlusses in Untersuchungshaft genommen. Ihnen wird vorgeworfen, in mehreren Fällen gemeinschaftlich und unter erschwerenden Umständen Diebstähle in Unternehmen der Gold- und Edelmetallverarbeitung begangen zu haben.
Die Ermittlungen des Nucleo Operativo Radiomobile der Kompanie Arezzo liefen von November 2025 bis September des laufenden Jahres. Dabei konnte eine stabil organisierte kriminelle Gruppe identifiziert werden, die sich auf Einbrüche in der Goldindustrie spezialisiert hatte. Als logistische Basis diente den mutmaßlichen Tätern eine Garage in Trezzano sul Naviglio in der Provinz Mailand.
Organisierte Diebstähle mit hohem Schaden
In der Garage sollen die Verdächtigen hochmotorisierte Fahrzeuge mit geklonten Kennzeichen für ihre nächtlichen Raubzüge versteckt haben. Zudem wurden dort „saubere“ Fahrzeuge für normale Fahrten, professionelles Einbruchswerkzeug und Teile der Beute gelagert. Die Einbrüche erfolgten laut Mitteilung durch das Aufbrechen von Türen und Tresoren, das Bohren von Löchern in Wände und die Neutralisierung von Alarmsensoren sowie Videoüberwachungssystemen.
Den drei Männern werden fünf Diebstähle zur Last gelegt, die sich in den Nächten vom 21. auf den 22. November 2025 in einem Goldbetrieb, sowie vom 21. auf den 22. Februar 2026 in zwei Goldbetrieben und einer Möbellackiererei ereigneten. Ein weiterer Vorfall soll sich am 23. Februar 2026 in einem anderen Goldbetrieb zugetragen haben. Bei diesen Taten wurde Gold, Silber, Bronze, Messing und technisches Material entwendet, wodurch ein Gesamtschaden von rund 130.000 Euro entstand.
Angesichts der erdrückenden Beweislage und der hohen Wiederholungsgefahr der Straftaten ordnete der Ermittlungsrichter auf Antrag der Staatsanwaltschaft die Untersuchungshaft für alle drei Verdächtigen an. Für die Beschuldigten gilt die Unschuldsvermutung.




















