Mit einer unmissverständlichen Klarstellung hat das Generalkommando der Carabinieri auf einen Artikel in der Tageszeitung L’Unità reagiert und die darin erhobenen Vorwürfe als haltlos und rufschädigend zurückgewiesen. In dem Artikel wurde den Carabinieri unterstellt, im Zusammenhang mit dem „Fall Almasri“ aus „Rache“ gehandelt zu haben.
In einer offiziellen Mitteilung bezeichnet die Führung der Carabinieri den Inhalt des Artikels des Journalisten Paolo Comi als unbegründet und die darin enthaltenen Äußerungen als eine schwere Verletzung der Ehre und Würde der Institution. Die Vorstellung, aus Rache zu handeln, sei den Werten und der über zweihundertjährigen Geschichte der Carabinieri „völlig fremd“. Derartige Motive widersprächen der institutionellen Kultur und Arbeitsweise fundamental.
Im konkreten Fall habe die zuständige Ermittlungsgruppe in Rom laut dem Generalkommando lediglich die von der Justizbehörde übertragenen Aufgaben erfüllt. Dies sei mit der üblichen Professionalität und Sorgfalt sowie unter strikter Wahrung der Zuständigkeiten geschehen.
Die Carabinieri kündigten an, ihr Ansehen und ihre Arbeit auch zukünftig vor unbegründeten journalistischen Darstellungen schützen zu wollen. Solche Berichte hätten das Potenzial, das Vertrauen der Bürger und Institutionen in ihre Arbeit zu untergraben.




















