Eine schreckliche Tragödie erschüttert die Gemeinde Roseto degli Abruzzi in der Provinz Teramo. Dort haben Eltern ihren erst 27-jährigen Sohn tot in seinem Zimmer aufgefunden. Der junge Mann saß leblos vor seinem Computer und trug eine Gasmaske. Für ihn kam jede Hilfe zu spät; die alarmierten Rettungskräfte konnten nur noch den Tod feststellen.
Ersten Erkenntnissen zufolge starb der Mann durch das Einatmen von Kühlgas, das er sich über die Maske zugeführt haben soll. An der Leiche konnten keine Spuren von Gewalt oder äußeren Verletzungen festgestellt werden, was ein Fremdverschulden zunächst unwahrscheinlich macht. Die genauen Umstände seines Todes sind nun Gegenstand intensiver Ermittlungen.
Ermittler prüfen Zusammenhang mit Internet-Challenge
Die Carabinieri des Provinzialkommandos von Teramo haben die Ermittlungen aufgenommen und prüfen alle möglichen Szenarien. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der digitalen Welt. Es wird die Hypothese untersucht, dass der 27-Jährige Opfer einer der zahlreichen gefährlichen Mutproben geworden sein könnte, die in sozialen Netzwerken und auf Streaming-Plattformen kursieren. Um dieser Spur nachzugehen, wurden sein Computer, sein Mobiltelefon sowie weiteres IT-Material beschlagnahmt.
Bislang gibt es jedoch keine konkreten Beweise, die diese Theorie untermauern. Der Leichnam des Verstorbenen wurde in die Leichenhalle des Krankenhauses von Teramo überführt. Dort steht er der Staatsanwaltschaft zur Verfügung, die in den kommenden Tagen über die Anordnung einer Autopsie entscheiden wird, um die exakte Todesursache zweifelsfrei zu klären.




















