Turin – Der Serprino dei Colli Euganei betritt erstmals piemonteser Boden: Am Samstag, 5. September, präsentiert sich der einzige autochthone Schaumwein mit kontrollierter Herkunftsbezeichnung (DOC) des Veneto im Rahmen der fünften Ausgabe der Vendemmia Reale in Turin. Das Consorzio Tutela Vini Colli Euganei ist dabei als Partnerorganisation vertreten, gemeinsam mit der Handelskammer Padua und Venicepromex. Von 18.00 bis 24.00 Uhr verwandeln sich die Gärten der Königlichen Museen Turins in eine Bühne für Wein, Musik und Geselligkeit.
Masterclass zu den zwei Ausdrucksformen des Serprino
Bereits um 18.45 Uhr ist an der Postazione A eine Masterclass geplant, die den Titel Il Serprino: l’identità frizzante dei Colli Euganei trägt. Laut Mitteilung der Veranstalter erhalten die Teilnehmenden dort die Möglichkeit, die zwei Ausprägungen dieses Weins – spumante und frizzante – kennenzulernen und mehr über die Einflüsse von Böden, Lagen und Mikroklima zu erfahren. Darüber hinaus können die Besucherinnen und Besucher während des gesamten Abends Vertreter des Konsortiums treffen und eine Auswahl verschiedener Etiketten verkosten.
Ein Wein aus dem UNESCO-Biosphärenreservat
Der Serprino wird aus der gleichnamigen Rebsorte gewonnen und gilt laut Konsortium als Ausdruck der biologischen Vielfalt der Euganäischen Hügel, die als Regionalpark unter Schutz stehen und kürzlich als MAB-UNESCO-Biosphärenreservat anerkannt worden sind. Mit seinen feinen Perlen sowie Aromen von Apfel, Birne und Pfirsich eigne sich der Wein sowohl als Aperitif als auch als Begleiter sommerlicher Mahlzeiten. Der Eintrittspreis für den Abend beläuft sich auf 25 Euro und beinhaltet drei Weinverkostungen sowie den Besuch des Antikenmuseums. Günstigere Optionen ohne Verkostungen sowie eine Late-Entrance ab 22.30 Uhr für 10 Euro sind laut Veranstalter ebenfalls erhältlich. Organisiert wird die Veranstaltung von Klug APS, mit Unterstützung der Handelskammer Turin und des Regionalrats des Piemont, im Rahmen der Torino Wine Week und des Salone del Vino Torino 2026.




















